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Jugend Kulturzentrum am Kreisel
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Erlebnispädagogik

Kurzdefinition von Erlebnispädagogik

Die Erlebnispädagogik initiiert Herausforderungen deren Bewältigung (oder Nichtbewältigung) für den Teilnehmer ein außerordentliches Erlebnis darstellt.

Die Erfahrung bei dieser Herausforderung soll sich durch eine gezielte Aufarbeitung des Erlebten auf die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen auswirken und somit ins alltägliche Leben übertragen werden.

Erlebnispädagogik innerhalb der Stadtjugendpflege Stockach

Das regionale Lagebild in Stockach zeigt zunehmende Tendenzen in der Drogen- und Gewaltproblematik bei Kindern und Jugendlichen.

Einen Schwerpunkt der Arbeit innerhalb der Stadtjugendpflege sind erlebnispädagogische Inhalte, die sich aufgrund bisheriger Erfahrungen als außerordentlich erfolgreich, gerade im Bereich der Kinder- und Jugendprävention, erwiesen haben.

Grundüberlegung ist die Wahrnehmung des Menschen als ganzheitliches Wesen, welches zum Wachsen und Lernen mit all seinen Wahrnehmungsbereichen angesprochen werden muss. Denken, Fühlen und Handeln müssen gleichermaßen gefordert sein. Unser Körper, unser Geist und unsere Seele müssen beteiligt sein, wenn wir altes Verhalten ablegen und neues Verhalten einüben wollen.

Das Konzept zielt auf eine Kombination des erlebnis- und naturpädagogischen Ansatzes ab, um eine entsprechende Verhaltensänderung der Zielgruppe zu bewirken. Die Verbindung von ökologischem, sozialem und erlebnisorientiertem Lernen bietet gute Möglichkeiten, individuelle und gruppenbezogene Verhaltensmuster kennen zulernen und sich Schlüsselqualifikationen wie Selbständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungskompetenzen und Kommunikationsfähigkeiten anzueignen. Wir lernen durch Erleben mit Kopf, Herz und Hand. Dies prägt den Menschen über den Moment hinaus und bietet somit die Möglichkeit der Übertragung in Alltagssituationen.
Diese Fähigkeiten sollen den teilnehmenden Jugendlichen von erlebnispädagogischen Projekten vermittelt werden.

Die zentrale Lage Stockachs mit Nähe zum Bodensee, den Alpen und dem Donautal bietet ideale Voraussetzungen zur Umsetzung von erlebnispädagogischen Projekten, ohne hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand.

Qualifikation

Der Stadtjugendpfleger verfügt über ein Zertifikat als Erlebnis- und Umweltpädagoge, das er sich als berufbegleitende Weiterbildung im Jahr 2002 erworben hat.

Der Kurs hatte zum Inhalt:

  • Vermittlung theoretischer Grundlagen der erlebnis- und Umweltpädagogik
  • Praktische Techniken und Methoden der Erlebnis- und Umweltpädagogik kennen- und anwenden lernen
  • Vermittlung von Grundkenntnissen über Zusammenhänge und Wechselwirkung in der Natur
  • Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung von Methoden der erlebnis- und Umweltpädagogik im Rahmen verschiedener Zielgruppen kennenlernen
  • Analyse von bzw. Umgang mit Gruppenprozessen im Verlauf von erlebnis- und umweltpädagogischen Aktivitäten
  • Reflektion des eigenen Verhaltens und Kennenlernen neuer Erlebnishorizonte

Folgende Aktivitäten

Folgende Aktivitäten bietet die Stadtjugendpflege in ihrer Kinder- und Jugendarbeit an:

Klettern
Materialkunde, Kletter- und Sicherungstechniken, Sicherheit in der Erlebnispädagogik, Knotenkunde, Einrichten einer redundanten Abseilstelle, "blind klettern", Kletterspiele, Lebensraum Fels, Spannungsfeld Naturschutz und Freizeitnutzung, Verhältnis Erlebnispädagogik und Natur.

Kanufahren
Paddeltechniken, Flusskunde, Spiele auf dem Wasser, Lebensraum Wasser.

Wildnistraining
Orientierung mit Karte und Kompass, Lagerbau und Feuer machen, Biwakbau.

Teamkooperationsspiele
Gruppenprozesse in der Pädagogik. Kommunikationsmodelle, Theorien der Gruppendynamik, Umgang mit schwierigen Situationen, Transfer in der Erlebnispädagogik, Gruppenleitung.

Wahrnehmung
Erlebnisraum "Körper und Bewegung", Sinnesschulung und Sinnesparcours, Naturmeditation, Nachtwahrnehmungsübungen, kreative Methoden in der Erlebnis- und Umweltpädagogik, Wahrnehmungsspiele.

Rope Parcours
Einführung in den Parcours, Aufbau und Anwendung hoher und niedriger Elemente, Bau von Seilbrücken und "Flying Fox" über eine Schlucht.

Schneeschuhwandern
Technik des Gehens mit Schneeschuhen, Schneeschuhwandern und Natur, Spiele im Schnee.

Wir vermieten auch verschiedene Materialien für erlebnispädagogische Aktionen!
Weitere Infos beim Stadtjugendpfleger!

Weitere Informationen

Kontakt

Stadtverwaltung Stockach
Stadtjugendpfleger
Frank Dei
Adenauerstraße 4
78333 Stockach
Fon: 07771/802-189
Fax: 07771/802-8189
f.dei@stockach.de

Sprechzeiten jeden Donnerstag von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Rathaus / Stadtverwaltung (3. OG Zimmer Nr. 89) und natürlich nach Terminabsprache!

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