Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Klima & Energie

Energieberatung der Energieagentur Kreis Konstanz

Die Erstberatung für Privatpersonen zu allen Themen des Energieeinsparens durch Dipl.-Ing.(FH) Jürgen Holtmann wird an jedem 1. Donnerstag im Monat (bei Feiertag am zweiten) kostenlos angeboten. Die Beratung findet im Raum 48 (1. OG) des Rathauses Stockach, Adenauerstraße 4, statt.

Fragen Sie den Energieberater nach

  • baulichem Wärmeschutz
  • Dämmstoffen und deren Eigenschaften
  • Heizen und Lüften
  • aktuellen Techniken zur Nutzung von solarer und anderen regenerativen Energieformen
  • aktuellen Förderprogrammen von Bund, Land und Gemeinde

Um die Terminwünsche vorbereiten zu können, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.

Energieagentur

Stockacher Solarkataster

Die Stadt Stockach hat alle Dachflächen auf ihre solare Eignung untersuchen lassen und bietet ihren Bürgern die Möglichkeit, sich kostenlos zu informieren, ob ihr Hausdach für eine Solaranlage infrage kommt. Über die Internetseite solar-stockach.benndorf.de kommen Sie zum Solarkataster.

1. Schritt:
Sie können über die Eingabe Ihrer Adresse als Immobilienbesitzer das häusliche Dach direkt ansteuern. Die Eignung der Dachflächen für die Wärme- oder Stromgewinnung aus Sonnenenergie ist in vier verschiedenen Farben dargestellt, die für die unterschiedlichen Eignungsstufen stehen.

2. Schritt:
Nach Aktivierung des „i“-Buttons in der Toolbox (links oben) kann mit dem Mauszeiger eine Dachfläche gewählt werden. Nach einem Klick mit der linken Maustaste erscheint eine Info-Box, die einen möglichen Stromertrag der gewählten Fläche auflistet. Damit haben Sie einen ersten wichtigen Hinweis, ob das Dach grundsätzlich zur Gewinnung von Sonnenenergie geeignet ist.

Stockach bietet diesen kostenlosen Service an, um für die Nutzung von Sonnenenergie zu werben. Durch die Installation von Solaranlagen und die damit verbundene Nutzung der Sonnenenergie kann jeder Gebäudeeigentümer zu einer umwelt- und klimafreundlichen Energiegewinnung beitragen. Das Solarkataster soll dem Gebäudeeigentümer über die grundsätzliche Eignung des Daches informieren. Bei den Daten handelt es sich um Modellergebnisse, die einer unverbindlichen Erstinformation dienen und nicht um exakte Messdaten. Vor der Installation sollte in jedem Fall ein fachkundiger Berater für eine detaillierte Eignungsprüfung der Dachfläche hinzugezogen werden. Des Weiteren ist vor Installation die zusätzliche Belastung des Daches, örtliche Bauvorschriften und die Auflagen des Denkmalschutzes zu prüfen.

Grundstückseigentümer, die mit der Internetveröffentlichung der Auswertung für ihr Grundstück im Solarkataster nicht einverstanden sind, haben die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen. Der Widerspruch ist schriftlich oder per Fax 07771 80000 unter Angabe von Name, Anschrift und wenn möglich Flurnummer an die Stadt Stockach, Adenauerstraße 4, 78333 Stockach zu richten.

Wir werden nach Erhalt der Erklärung Kontakt aufnehmen, um den Widerspruchswunsch zu bestätigen. Dieses aufwändige Verfahren ist notwendig, um Ansprüche rechtssicher dokumentieren zu können und Missbrauch zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Windenergie in unserem Raum

Durch den Wegfall der regionalplanerischen Festlegungen von Vorranggebieten und Ausschlussgebieten ab 01.01.2013 sind Windenergieanlagen als privilegierte Vorhaben im Sinne des § 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB im Außenbereich grundsätzlich zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen und die Erschließung gesichert ist. Mit der Änderung der Planungshoheit durch die Landesregierung obliegt der Kommune die Entscheidung, einen Teilflächennutzungsplan aufzustellen. Andernfalls werden Anträge für Windenergieanlagen nach §35 BauGB und dem damit einhergehenden Bundesimmissionsverfahren von den zuständigen Behörden entschieden.

Fortan erhält somit die VVG Stockach die Möglichkeit, die Ansiedlung von Windenergieanlagen zu steuern und so einer Zersiedlung des Außenbereichs entgegenzuwirken sowie der Windenergie substanziell Raum zu bieten. Hierzu muss nicht der gesamte Flächennutzungsplan fortgeschrieben werden, es reicht aus, einen sachlichen Teilflächennutzungsplan nach §5 Abs. 2 Nr. 2b BauGB aufzustellen. Dieses Instrument ermöglicht eine Ausweisung von Konzentrationszonen und Ausschlussgebieten für Windenergie gleichermaßen, ohne das aufwändige Verfahren der Neuaufstellung des gesamten Flächennutzungsplans durchführen zu müssen. Erforderlich für eine Steuerung ist jedoch, dass die Kommune eine Untersuchung des gesamten Geltungsgebietes vorgenommen hat und ein schlüssiges Planungskonzept vorlegt, mit dem sie die besondere Eignung der konkret ausgewiesenen Fläche darlegt und auf der anderen Seite ungeeignete Standorte begründet ausschließt.

Der Sachliche Teilflächennutzungsplan Windenergie VVG Stockach wird für das gesamte Gebiet der VVG Stockach aufgestellt. Das Rechtsverfahren gleicht dem eines herkömmlichen Flächennutzungsplanes. Dabei dürfen die Darstellungen nicht im Widerspruch mit denen des allgemeinen Flächennutzungsplans stehen. Den Vorentwurf "Sachlicher Teilflächennutzungsplan „Windenergie“ - BEGRÜNDUNG MIT UMWELTBERICHT finden Sie in der Rubrik Bürger & Verwaltung - Verwaltungsgemeinschaft.

Energetische Stadtsanierung

Energieeffizienz, Senkung der Energiekosten, Möglichkeiten der energetischen Sanierung – Themen, die zu Zeiten steigender Energiekosten Wohnungseigentümer und Mieter bewegen. Viele Gründe sprechen dafür, die Verbesserung und Optimierung des energetischen Gebäudezustands voranzutreiben. Die Stadt Stockach hat Fördermittel aus dem KfW-Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“ für die Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts im Bereich ehemaliges Contraves-Gelände/Höhenstraße/Bildstock (siehe Grafik unten) erhalten. Im Rahmen des Quartierskonzeptes sollen insbesondere die derzeitigen städtebaulichen und energetischen Rahmenbedingungen untersucht werden.

Mit der Erstellung des Konzeptes ist die STEG Stadtentwicklung beauftragt worden. Auf Basis umfangreicher Bestandsaufnahmen durch Begehung des Untersuchungsgebiets u.a. aus städtebaulicher, wohnungswirtschaftlicher und energetischer Sicht, ergänzt durch eine schriftliche Eigentümerbefragung sollen Sanierungsszenarien für die vorherrschenden Gebäudetypologien im Untersuchungsgebiet entwickelt werden.

Ziel des Konzeptes sind Aussagen zur Identifikation von Energieeinsparpotentialen und zur Wirtschaftlichkeit von energetischen Sanierungsmaßnahmen an privaten Wohngebäuden. Des weiteren werden quartiersbezogene Untersuchungen zur Energieeffizienz, CO2-Einsparung, Umstellung der Energieversorgung, zum Klimaschutz und zur Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen durchgeführt.

Für die Entwicklung des Konzeptes ist es notwendig, dass auch die privaten Eigentümer und Anlieger im Untersuchungsgebiet mitwirken. In einer Auftaktveranstaltung am Montag, 03. Dezember 2012, um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Adler-Post (Hauptstraße 7) wurden die Bürgerinnen und Bürger informiert, wofür die Mittel eingesetzt werden können und wie sie hiervon profitieren, welche Möglichkeiten der Mitwirkung sie haben und wie die schriftliche Eigentümerbefragung abläuft.

Den Vortrag von Matthias Schöne, Geograph und Projektleiter, Philipp Heidiri, M. Eng. Stadtplanung, und Gerd Burkert, Geschäftsführer der Energieagentur Kreis Konstanz können Sie hier als pdf-Datei downloaden.

Im Jahr 2013 hat die Stadt Stockach den Antrag für ein integriertes Quartierskonzept im Bereich „Bildstockäcker - Kätzleberg“ bei der KfW-Bank gestellt. Im Rahmen dieses Quartierskonzepts wurden insbesondere die städtebaulichen und energetischen Rahmenbedingungen in diesem Gebiet untersucht. Die Beteiligten im Quartier sind die Grundstücks- und Gebäudeeigentümer, Mieter und Pächter, die Energieversorgungsunternehmen, Architekten und Baufachleute, Verwaltung und Gemeinderat.

n diesem Sanierungsgebiet werden Anreize gesetzt, dass auch private Gebäudeeigentümer Sanierungsmaßnahmen an ihren Gebäude durchführen und so zur erfolgreichen Umsetzung des Konzepts beitragen können. In einer Auftaktveranstaltung am Montag, 18. Mai 2015, um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Adler Post wurden die Bürger informiert, wie die Vorbereitenden Untersuchungen ablaufen, welche Veranstaltungen in den nächsten Wochen und Monaten erwarten zu erwarten sind und wie die Energieberatungen und Vergünstigungen in Anspruch genommen werden können.Die bei dieser Veranstaltung gezeigte Präsentation der Firma STEG finden Sie hier als pdf-Datei.

Energiebericht der Stadt Stockach 2014

Mit dem 1. Energiebericht für das Jahr 1997 legte die Stadtverwaltung im Juli 1998 zum ersten Mal eine energetische Bewertung von städtischen Gebäuden vor. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Heidemann & Schmidt GmbH wurde darauf aufbauend die Einführung eines Kommunalen Energiemanagements vorbereitet. Erklärtes Ziel war, die Energie- und Wasserverbräuche zu reduzieren. Erreicht werden kann dies einmal durch bauliche Veränderungen, also investiven Maßnahmen, andermal durch den rationellen Umgang mit Energie und Wasser.In einer Dienstvereinbarung zwischen der Stadt Stockach und ihren Mitarbeitern, vertreten durch den Personalrat, wurden in der „Energievereinbarung“ im Jahre 2000 Richtlinien für die Benutzung und den Betrieb energie- und wasserverbrauchender Einrichtungen in den Liegenschaften der Stadt Stockach festgelegt. Den „Gebäudeverantwortlichen“, also den Hausmeistern, fiel die Aufgabe der stetigen Überwachung sowie Anleitung zur optimalen Nutzung der technischen Einrichtungen zu.

Mit der Vereinbarung setzte man sich das Ziel, bis zum Jahre 2010 die CO2 – Emissionen um mindestens 25% zu senken. Dieses Ziel wurde schon im Jahre 2008 mehr als erreicht (29,5 %). Trotz vergrößerter Fläche – von 51.410 qm im Jahre 1996 auf 60.313 qm im Jahre 2014 - sanken die CO2–Emissionen bis 2014 von 2.534 Tonnen auf 1.728 Tonnen, was eine relative Einsparung von 41,87 % ergibt. Ebenfalls konnten Energie- und Wasserverbrauch in den Gebäuden weiter gesenkt werden - eine Kosteneinsparung im Jahr 2014 von fast 368.000 Euro.

Im „Energiebericht 2014“ (siehe unten) ist gut nachvollziehbar, was erfolgreiches Kommunales Energiemanagement ausmacht: Gebäudeanalysen und Verbrauchserfassung, durch die jeder Liegenschaft ein Kennwert zur Bewertung des Energieverbrauches zugeordnet werden kann und die es zum Beispiel ermöglichen, das Einsparpotential bei einer zeitgemäßen Sanierung zu ermitteln.In diesem Sinne ist erfolgreiches KEM auch ein Resultat der Kommunikation zwischen den Beteiligten, den Hausmeistern, unseren Mitarbeitern sowie den Ingenieuren des beauftragten Büros.

Mit den erzielten Ergebnissen ist nach Darstellung dieses Energieberichtes das Einsparpotential noch nicht ausgeschöpft. So liegen zum Beispiel in der Verbesserung des Nutzerverhaltens, im Einbau weiterer Zähler und der Anpassung von Zeitprogrammen von Steuerungen/Regelungen in Objekten noch Reserven, die es zu erschließen gilt.

Weitere Informationen

Kontakt Rathaus

Hausanschrift
Stadt Stockach
Adenauerstraße 4
78333 Stockach

Postanschrift
Stadt Stockach
Postfach 1261
78329 Stockach

+49 7771 802-0
+49 7771 802-8000
post(@)stockach.de