Stockach (Druckversion)

Umrüstung von Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Die Stadtverwaltung Stockach ist stetig bemüht, die Klimaschutzziele des Bundes zu unterstützen und mit entsprechenden Maßnahmen zur Energiewende beizutragen.

Im Jahr 2018 hat die Stadt Stockach in mehreren Straßenzügen in der Kernstadt die Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Technik umgerüstet. Diese Maßnahme wurde durch das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukelare Sicherheit (BMU) gefördert. Die Förderung erfolgte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative, begleitet durch den Projektträger Jülich.

Insgesamt wurden 108 Leuchten umgerüstet und dabei die Ausleuchtung auf die gültigen Normen abgestimmt. Vor der Umrüstung waren Leuchten mit einer Leistung von 145W installiert. Durch die neue LED-Technik beträgt die Leistungsaufnahme nur noch 16W, was einer Einsparung von 89 % entspricht. Dadurch wird nicht nur erheblich Strom eingespart, sondern auch die CO2-Emmision deutlich reduziert; über die gesamte Lebensdauer der Straßenbeleuchtung entspricht dies 435t CO2.

Die Bruttokosten für Umrüstung der Leuchten auf LED-Technik betrugen 45.569 EUR und werden mit einer 25 % - Förderung über die Nationale Klimaschutzinitiative durch das BMU bezuschusst. Die Leistungen für die Umrüstungen wurden durch die Stadtwerke Stockach GmbH zuverlässig ausgeführt.

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Umrüstung Hallenbeleuchtung Johanniterhalle auf LED-Technik

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Die Stadtverwaltung Stockach ist stetig bemüht, die Klimaschutzziele des Bundes zu unterstützen und mit entsprechenden Maßnahmen zur Energiewende beizutragen.

Im Jahr 2018 rüstet die Stadt Stockach Hallenbeleichtung in der Johanniterhalle in Hoppetenzell auf stromsparende LED-Technik um. Diese Maßnahme wird durch das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukelare Sicherheit (BMU) gefördert. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative, begleitet durch den Projektträger Jülich.

Energieberatung der Energieagentur Kreis Konstanz

Die monatliche Energieberatung für Haus- und Wohnungseigentümer oder Mieter findet donnerstags im Rathaus Stockach, Zimmer 48 im 1. Obergeschoss statt. Dank Kooperation von Energieagentur mit Verbraucherzentrale und Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist die Beratung durch Dipl.-Ing.(FH) Achim Horn anbieterunabhängig und kostenfrei.

Fragen Sie den Energieberater zu

  • Strombezug
  • Heizkosten
  • Wärmedämmung
  • Heiztechnik
  • Warmwasserbereitung
  • erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Solarwärme
  • sowie zu gesetzlichen Anforderungen und Fördermöglichkeiten.

Eine Anmeldung mit Terminvereinbarung über das bundesweite Servicetelefon der Verbraucherzentrale unter 0800-809 802 400 (kostenfrei) oder über die Energieagentur Kreis Konstanz unter Tel. 07732-9393-1234 (vormittags) ist vorab erforderlich.

Stockacher Solarkataster

Die Stadt Stockach hat alle Dachflächen auf ihre solare Eignung untersuchen lassen und bietet ihren Bürgern die Möglichkeit, sich kostenlos zu informieren, ob ihr Hausdach für eine Solaranlage infrage kommt. Über die Internetseite solar-stockach.benndorf.de kommen Sie zum Solarkataster.

1. Schritt:
Sie können über die Eingabe Ihrer Adresse als Immobilienbesitzer das häusliche Dach direkt ansteuern. Die Eignung der Dachflächen für die Wärme- oder Stromgewinnung aus Sonnenenergie ist in vier verschiedenen Farben dargestellt, die für die unterschiedlichen Eignungsstufen stehen.

2. Schritt:
Nach Aktivierung des „i“-Buttons in der Toolbox (links oben) kann mit dem Mauszeiger eine Dachfläche gewählt werden. Nach einem Klick mit der linken Maustaste erscheint eine Info-Box, die einen möglichen Stromertrag der gewählten Fläche auflistet. Damit haben Sie einen ersten wichtigen Hinweis, ob das Dach grundsätzlich zur Gewinnung von Sonnenenergie geeignet ist.

Stockach bietet diesen kostenlosen Service an, um für die Nutzung von Sonnenenergie zu werben. Durch die Installation von Solaranlagen und die damit verbundene Nutzung der Sonnenenergie kann jeder Gebäudeeigentümer zu einer umwelt- und klimafreundlichen Energiegewinnung beitragen. Das Solarkataster soll dem Gebäudeeigentümer über die grundsätzliche Eignung des Daches informieren. Bei den Daten handelt es sich um Modellergebnisse, die einer unverbindlichen Erstinformation dienen und nicht um exakte Messdaten. Vor der Installation sollte in jedem Fall ein fachkundiger Berater für eine detaillierte Eignungsprüfung der Dachfläche hinzugezogen werden. Des Weiteren ist vor Installation die zusätzliche Belastung des Daches, örtliche Bauvorschriften und die Auflagen des Denkmalschutzes zu prüfen.

Grundstückseigentümer, die mit der Internetveröffentlichung der Auswertung für ihr Grundstück im Solarkataster nicht einverstanden sind, haben die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen. Der Widerspruch ist schriftlich oder per Fax 07771 80000 unter Angabe von Name, Anschrift und wenn möglich Flurnummer an die Stadt Stockach, Adenauerstraße 4, 78333 Stockach zu richten.

Wir werden nach Erhalt der Erklärung Kontakt aufnehmen, um den Widerspruchswunsch zu bestätigen. Dieses aufwändige Verfahren ist notwendig, um Ansprüche rechtssicher dokumentieren zu können und Missbrauch zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Energiebericht der Stadt Stockach 2014

Mit dem 1. Energiebericht für das Jahr 1997 legte die Stadtverwaltung im Juli 1998 zum ersten Mal eine energetische Bewertung von städtischen Gebäuden vor. Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Heidemann & Schmidt GmbH wurde darauf aufbauend die Einführung eines Kommunalen Energiemanagements vorbereitet. Erklärtes Ziel war, die Energie- und Wasserverbräuche zu reduzieren. Erreicht werden kann dies einmal durch bauliche Veränderungen, also investiven Maßnahmen, andermal durch den rationellen Umgang mit Energie und Wasser.In einer Dienstvereinbarung zwischen der Stadt Stockach und ihren Mitarbeitern, vertreten durch den Personalrat, wurden in der „Energievereinbarung“ im Jahre 2000 Richtlinien für die Benutzung und den Betrieb energie- und wasserverbrauchender Einrichtungen in den Liegenschaften der Stadt Stockach festgelegt. Den „Gebäudeverantwortlichen“, also den Hausmeistern, fiel die Aufgabe der stetigen Überwachung sowie Anleitung zur optimalen Nutzung der technischen Einrichtungen zu.

Mit der Vereinbarung setzte man sich das Ziel, bis zum Jahre 2010 die CO2 – Emissionen um mindestens 25% zu senken. Dieses Ziel wurde schon im Jahre 2008 mehr als erreicht (29,5 %). Trotz vergrößerter Fläche – von 51.410 qm im Jahre 1996 auf 60.313 qm im Jahre 2014 - sanken die CO2–Emissionen bis 2014 von 2.534 Tonnen auf 1.728 Tonnen, was eine relative Einsparung von 41,87 % ergibt. Ebenfalls konnten Energie- und Wasserverbrauch in den Gebäuden weiter gesenkt werden - eine Kosteneinsparung im Jahr 2014 von fast 368.000 Euro.

Im „Energiebericht 2014“ (siehe unten) ist gut nachvollziehbar, was erfolgreiches Kommunales Energiemanagement ausmacht: Gebäudeanalysen und Verbrauchserfassung, durch die jeder Liegenschaft ein Kennwert zur Bewertung des Energieverbrauches zugeordnet werden kann und die es zum Beispiel ermöglichen, das Einsparpotential bei einer zeitgemäßen Sanierung zu ermitteln.In diesem Sinne ist erfolgreiches KEM auch ein Resultat der Kommunikation zwischen den Beteiligten, den Hausmeistern, unseren Mitarbeitern sowie den Ingenieuren des beauftragten Büros.

Mit den erzielten Ergebnissen ist nach Darstellung dieses Energieberichtes das Einsparpotential noch nicht ausgeschöpft. So liegen zum Beispiel in der Verbesserung des Nutzerverhaltens, im Einbau weiterer Zähler und der Anpassung von Zeitprogrammen von Steuerungen/Regelungen in Objekten noch Reserven, die es zu erschließen gilt.

http://www.stockach.de/index.php?id=141