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Stadtrundgang

Historischer Stadtrundgang in Stockach

Einen historischen Stadtführer erhalten Sie bei unserer Tourist-Info im "Alten Forstamt", Salmannsweilerstraße 1.

Altes Forstamt

Das Alte Forstamt
Das Alte Forstamt

Oberstadt, Hauptstraße/Salmannsweilerstraße

In dem historischen Gebäude in der Salmannsweilerstraße 1 sind heute die Tourist-Info, die Stadtbücherei, das Stadtmuseumund das Kulturamt untergebracht.

Während der Zeit der Zugehörigkeit zu Vorderösterreich war im "Alten Forstamt" die Behörde der landesherrlichen Finanzverwaltung untergebracht, das Rentamt.  Nach dem Übergang der Stadt an das Großherzogtum Baden war das Haus Dienstsitz der Großherzoglichen Domänenverwaltung, der Verwaltung der landwirtschaftliche Besitzungen, und anschließend Staatliches Forstamt. In seiner jetzigen Form wurde das Haus 1706 über einem Vorgängerbau errichtet.

Kunsthistorisch einmalig ist eine Stuckdecke im 1. Obergeschoss, die durch die Art der Herstellung und Bemalung deutliche Bezüge zur Renaissancezeit aufweist.

Katholische Pfarrkirche St. Oswald

die St. Oswaldkirche
die St. Oswaldkirche

Oberstadt, Pfarrstraße/Hauptstraße

Die katholische Pfarrkirche St. Oswald prägt mit ihrem original-barocken Turm mit Zwiebelhaube, der weithin sichtbar ist, das Stadtbild. Auch St. Oswald wurde 1704 zerstört. In den Jahren 1708 bis 1728 baute man die am Anfang des 15. Jahrhunderts entstandene Kirche wieder auf. 1932 wurde das Schiff abgerissen und neu errichtet.

Der alte Kirchturm blieb stehen. Sehenswert im Inneren sind das Dreikönigsrelief im Vorraum der Taufkapelle, die Epitaphien (Grabinschriften) innerhalb des Hauptportals sowie die Kreuzigungsgruppe über dem Hochaltar.

Bürgerhaus Adler Post

Oberstadt, Hauptstraße

Stockach besaß eine der ältesten Poststationen Deutschlands, erstmals 1505 als solche genannt. Hier kreuzten sich die Reiter- und Postwege der Linien Wien - Paris, Ulm - Basel und Stuttgart - Zürich. Die Reisenden und Postbeamten fanden Unterkunft im, der Poststation gegenüberliegendem, Gasthaus Adler. Noch im Jahre 1870 standen hier mehr als 60 Pferde in den Stallungen. 

Das nach einem Brand 1904 neu errichtete Gasthaus diente nach Umbauten in den 1980er Jahren als „Bürgerhaus“, heute ist das Bürgerhaus Adler Post Kultur- und Tagungszentrum der Stadt.

Historische Aufnahme des Gasthauses Adler in der Hauptstraße
Historische Aufnahme des Gasthauses Adler in der Hauptstraße
das Bürgerhaus Adler-Post ist heute Veranstaltungs- und Tagungsstätte
das Bürgerhaus Adler-Post ist heute Veranstaltungs- und Tagungsstätte

Hans Kuony Brunnen

Hans Kuony Brunnen
Hans Kuony Brunnen

Oberstadt, Hauptstraße

Die Brunnenfigur stellt den Stockacher Bürgersohn und Hofnarren Hans Kuony dar, auf den das Privileg des Hohen Grobgünstigen Narrengerichts zu Stocken zurückgeht (1351). Die Figur wurde von dem Überlinger Bildhauer und Künstler Werner Gürtner geschaffen.Als Hofnarr gab Kuony seinem Herrn, Erzherzog Leopold von Österreich, vor der Schlacht gegen die aufrührerischen Schweizer Urkantone am Morgarten 1315 zu Bedenken: "Ihr ratet wohl, wie Ihr in die Schwyz hineinkommen wollt, nicht aber heraus".

Die Bedenken wurden in den Wind geschlagen - und die Österreicher vernichtend geschlagen. Als Anerkennung für seine Weisheit erhielt Hans Kuony im Jahre 1351 von Leopolds Bruder, Erzherzog Albrecht, das Privileg zum alljährlich während der Fasnacht abzuhaltenden Narrengerichts, vor dem sich jedes Jahr ein prominenter Politiker (zum Beispiel Joschka Fischer, Angela Merkel, Guido Westerwelle) zu verteidigen hat.

Seit der Neugestaltung der Stockacher Hauptstraße im Jahre 2002 ist der Standort des Brunnens vor dem Bürgerhaus. Hier befindet auch auch das "Narrenbaumloch", in das alljährlich am "Schmotzige Dunschdig" der ca. 30 Meter hohe Narrenbaum gesetzt wird, der bis zum vierten Fastensonntag (Lätare) stehen bleibt.

Landvogteigebäude

ehemaliges Landvogteigebäude
ehemaliges Landvogteigebäude
Wappen über dem Torbogen
Wappen über dem Torbogen

Oberstadt, Hauptstraße

Im ehemaligen Landvogteigebäude (Stadtmitte, Hauptstraße 14) hatten die nellenburgischen Landvögte von ca. 1600 bis zum Ende des Alten Reiches 1806 ihren Amtssitz. Das Gebäude wurde 1706 neu aufgebaut. Rund 20 Kameral- und Amtsvögte waren in den Amtsstuben untergebracht. Der Durchgang von der Hauptstraße zur Kaufhaustraße diente als Lager- und Verkaufsplatz.

In der typischen Herrschaftsstruktur der Barockzeit ist die Giebelseite des Gebäudes der Hauptstraße zugewandt. Über dem Haupteingang das Stadtwappen mit der Jahreszahl 1756 zu sehen. Ein Glockentürmchen krönt den Dachgiebel. Im Inneren ist ein kleiner Bestand an barocken Stuckdecken erhalten.

Am 7. Oktober 1820 wurde ein Kaufvertrag zwischen der Großherzoglichen Domänenverwaltung und dem Stadtrat zu Stockach geschlossen, der den Verkauf des Gebäudes an die Stadt für 4600 Gulden festschrieb. Bis zum Jahre 1977 war die Stadtverwaltung im ehemaligen Landvogteigebäude untergebracht.(Quelle: Hans Wagner, "Aus Stockachs Vergangenheit")

U - Boot mit Lenk-Kunst

U - Boot mit Lenk-Kunst
U - Boot mit Lenk-Kunst

Schillerstraße

Anlässlich eines Jubilüms der U-Boot-Patenschaft der Stadt Stockach mit U 23 hat der Bodmaner Kunst-Provokateur Lenk im Jahr 2001 den zu dieser Zeit amtierenden Bundesverteidigungsminister Scharping als mehrfachen Matrosen "an Bord geholt" und auf dem Turm eines ausgemusterten U-Bootes zu einem Kunstwerk kombiniert.

Die Kunstwerke des Künstlers sind in der Bodenseeregion vielerorts anzutreffen, z.B. die Imperia in Konstanz.

Ehemaliges Gasthaus zum Weißen Kreuz

ehemaliges Gasthaus "Weißes Kreuz"
ehemaliges Gasthaus "Weißes Kreuz"
hier übernachtete Marie-Antoinette
hier übernachtete Marie-Antoinette

Oberstadt, Hauptstraße

Der Name "Gasthaus zum Weißen Kreuz" wurde erstmals 1668 genannt. Im Gebäude mit den Arkaden übernachtete Marie-Antoinette vom 2. zum 3. Mai 1770. Sie war auf ihrem Brautzug nach Frankreich, wo sie den französischen König Ludwig XVI. heiraten sollte.

Ab 1710 war das Haus in Behördenbesitz: ab 1806 Königlich Württembergisches Oberamt, ab 1811 Badisches Bezirksamt, von 1939 bis 1969 Landratsamt und bis 1991/1992 Außenstelle des Finanzamtes Singen und Polizeidienststelle.

Nach einem Dachstuhlbrand vor einigen Jahren wurde das Gebäude vollständig saniert.

Evangelische Melanchthonkirche Stockach

evangelische Melanchthonkirche
evangelische Melanchthonkirche

Oberstadt, Zozneggerstraße/Tuttlingerstraße

Im Jahre 1864 war die evangelische Kirchengemeinde in Stockach auf 122 Mitglieder angewachsen und trug sich mit dem Gedanken an den Bau einer eigenen Kirche. Mehrere größere Spenden, Sammlungen der Mitglieder, und ein Zuschuss der Stadt machten den Baubeginn im Frühjahr 1883 möglich. Die Bauleitung lag in den Händen des Architekten Stüber, der auch die Steinhauerarbeiten übernahm. Am 16. September wurde der Grundstein gelegt. Am 30. Juni 1884 wurde schon der Kirchturm aufgerichtet und am 15. Oktober erhielt die neue Stätte christlichen Glaubens ihre kirchliche Weihe.

Das rasche Anwachsen der Kirchengemeinde machte in der Mitte des 20. Jahrhunderts den Bau eines Gemeindezentrums sowie die Erweiterung der Kirche notwendig. Am 10. Juli 1960 war die Grundsteinlegung für beide Bauvorhaben. Landesbischof D. Julius Bender weihte am 18. März 1962 die evangelische Kirche neu und gab ihr den Namen "Melanchthonkirche" nach dem großen Reformator und Humanisten Philipp Melanchthon.

Die Melanchthonkirche besitzt einen großzügigen Chorraum mit einem vier Meter hohen Holzkreuz und einer lebensgroßen Christusfigur. In den Haupteingangstüren befinden sich handgetriebene Reliefs der vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Stadtgarten

Oberstadt, Hägerweg

Romantisch angelegte und liebevoll gepflegte kleine Parkanlage im Stadtzentrum, ideal geeignet für eine kurze Erholungspause während eines Einkaufsbummels.

Stadtgarten
Stadtgarten
südliches Flair im Stadtgarten
südliches Flair im Stadtgarten

Loreto Kapelle Stockach

Loreto Kapelle Stockach
Loreto Kapelle Stockach

B 31, Loreto

In der Wallfahrtskapelle aus dem Jahr 1727 am Ortseingang Stockachs von Ludwigshafen kommend,  befindet sich die älteste bespielbare Orgel Badens.  „Klein – aber fein!“, so lässt sich treffend die Pfleger-Orgel in der Loreto-Kapelle beschreiben. Die 1661 von Johann Christophorus Pfleger aus Radolfzell erbaute Königin der Instrumente ist ein besonderer Geheimtipp des Bodenseeraumes. Mit nur einem Manual, 5 Registern und mitteltöniger Stimmung, ist sie die älteste bespielbare Orgel Badens.

Führungen sind zwischen Mai und Oktober mit Voranmeldung möglich. Info bei der Touristinfo Stockach, +49 7771 802-300.

Kunstwerk "Tor zum Bodensee"

das Kunstwerk "Tor zum Bodensee"
Das „Tor“ auf dem Kreisel der B 31 zwischen Stockach und Ludwigshafen an der Abzweigung zum Gewerbegebiet „Blumhof“.
Das "Tor zum Bodensee" von Ludwigshafen kommend gesehen.
Das "Tor zum Bodensee" von Ludwigshafen kommend gesehen.

Das „Tor zum Bodensee“ ist über fünf Meter hoch und vier Meter breit. Freistehend, aus Stahl, Aluminium und Acrylglas geschaffen, ist es in seiner Symbolik ein beeindruckendes Beispiel für Kunst im Kreisverkehr. Die Künstlerin Ursula Haupenthal aus Stockach hat das Kunstobjekt im Auftrag des Zweckverbandes Blumhof der Gemeinden Stockach und Bodman-Ludwigshafen entworfen und realisiert. Seit Oktober 2010 steht das „Tor“ im Kreisel der B 31 zwischen Stockach und Ludwigshafen.

Die sehr markante Kontur des Bodensees wird leicht erkannt, auch wenn seine Fläche geteilt und je als „Torflügel“ vertikal aufgestellt wird. Diese Flügel bilden in Haupenthals Skulptur die beiden dominanten Achsen des Tores, im Winkel so zueinander gesetzt, dass dieser, von Norden aus gesehen, wie ein Pfeil zum Bodensee weist. Der Bodensee visualisiert das Verbindende, Gemeinsame. Diese Symbolik wird durch den Torcharakter verstärkt: „Im Tor bündeln sich die Energien der Menschen, die den See, die Region, als Ganzes sehen und vermarkten “, beschreibt Haupenthal ihren Grundgedanken.

In all ihren Werken lässt Haupenthal das Material als solches sprechen. Das Bodenseebecken, vom Rheingletscher in der Würmeiszeit geformt, der Hegau, vulkanisch geprägt, - „bewegte Landschaft“ also – ist die Analogie zu dem heißen, flüssigem Aluminium, welches in der Gussform erstarrt, abkühlt und die Hautstruktur an der Oberfläche der Skulptur bildet. Die hochtransparenten Acrylplatten, im Inneren der doppelwandigen Aluminium – Flügel geschichtet angeordnet, changieren zwischen blau und grün. Die Künstlerin lässt im Zusammenspiel der Materialien das Licht die Skulptur modulieren: „Wenn das Licht zwischen den Glasplatten schwingt und sich an den Kanten bricht, sieht man Wellenläufe, als wenn ein Stein in's Wasser fiele.“

Tor zum Bodensee bei Nacht

Nachts werden die Innenkanten der Acrylplatten von Schwarzlicht hinterleuchtet. Die Flügel werden unsichtbar und der Innenraum des Tores leuchtet. „Je nach Standort erscheint die Lichtkontur des Bodensees anders, von Süden als Linie, von der Seite als Streifen, von Norden als Körper“, beschreibt Haupenthal den ungewöhnlichen visuellen Eindruck.

Die Künstlerin:
Ursula Haupenthal lebt und arbeitet in Stockach-Winterspüren. Sie wurde 1955 in St. Wendel im Saarland geboren. Zu ihren Arbeiten zählen auch Skulpturen-Instrumente, für die sie komponiert und Konzerte gibt, Klanginstallationen und Fotografien von Metallen, Licht und Wasser, Zeichnungen.

Das Kunstwerk:
Auf die Hohlkonstruktion aus verzinktem Stahl sind an den vier  Breitseiten der beiden Flügel (geteilter Bodensee) Platten aus Aluminiumgusshaut aufgebracht. Die Schmalseiten sind mit geschliffenem Aluminium verkleidet. Die Tiefe der Flügel beträgt 50 cm und sind zur Mitte hin abgeschrägt. In den Raum zwischen den Flügeln sind jeweils 10 Platten aus Acrylglas (Altuglas), 10 mm in einem Abstand von 10 mm gesetzt. Ihre vorderen Kanten sind mit 30 Grad gefräst. Die zwei Blöcke aus Acrylglas bilden zur Mitte einen spitzen Winkel.
Die Skulptur steht auf dem Kreisel an der B 31, Stockach – Ludwigshafen, Gemarkung „ Blumhof“. Der Kreisel hat einen Gesamtdurchmesser von 30 Meter.

Maße: je ein Flügel ist 5,50 Meter hoch und 2,10 Meter breit
Material: Aluminiumgusshaut, 35 mm stark; Acrylglas 10 mm stark, Hohlkonstruktion aus verzinktem Stahl.

Tor zum Bodensee bei Nacht
Tor zum Bodensee bei Nacht

Nellenburg

Die Nellenburg
Die Nellenburg

Unmittelbar bei der Stadt erhebt sich der Bergrücken der Nellenburg (613 m ü. d. M.) mit den bescheidenen Ruinen des Schlosses der Grafen von Nellenburg.

Die Nellenburg wurde 1056 erstmals erwähnt. Sie wurde mehrfach belagert, zerstört, wieder aufgebaut und 1782 endgültig abgebrochen.

Weitere Informationen

Kontakt Kulturzentrum

Salmannsweilerstraße 1
78333 Stockach
+49 7771 802-300
+49 7771 802-311
tourist-info(@)stockach.de

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