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Sammlung Heinrich Wagner

Der Stockacher Ehrenbürger Heinrich Wagner (1931–2019) war nicht nur erfolgreicher Unternehmer, Kommunalpolitiker und langjähriger Fürsprech des Hohen Grobgünstigen Narrengerichts zu Stocken. Er war auch ein leidenschaftlicher Kunstsammler, der über Jahrzehnte hinweg 329 Bilder von 70 Künstlern zusammentrug. 2016 übergab Wagner seine wertvolle Sammlung der Stadt als Dauerleihgabe.

Einen roten Faden hat diese Sammlung kaum – Wagner kaufte, was ihm gefiel, und er hatte einen vielfältigen Geschmack. Ihn begeisterten stimmungsvolle Landschaftsbilder der Bodenseeregion ebenso wie surrealistische Grafiken und abstrakte Werke.

Der großen Spannbreite der Stilrichtungen entspricht die Vielfalt der in der Sammlung Wagner vertretenen Künstler. So umfasst der Bestand sowohl Werke regionaler Künstler (etwa Hans Sauerbruch und August Stroth) als auch weltweit bekannte Namen. Darunter sind so unterschiedliche Maler wie Picasso, Matisse, Kokoschka und Vasarely zu finden. Die Sammlung bereichern Grafiken und Gemälde von Willi Baumeister, Eduard Bargheer, Carl Walter Liner, Henry Moore oder Gérard Schneider.

Trotz dieser Vielseitigkeit sind in der Sammlung Schwerpunkte zu erkennen. So gefielen Wagner vor allem grafische Werke. Ein knappes Drittel der Sammlung besteht aus Grafiken von Joan Miró (21 Blätter), Salvador Dalí (34), und Marc Chagall (44). Hinzu kommen Bilder deutscher Künstler wie Otto Dix, Erich Heckel und Max Ackermann.

Thematische Schnittstellen wurden durch die Ausstellung „Joan Miró bis Otto Dix“ beleuchtet. Dabei präsentierten wir 2017 einen ersten Querschnitt aus der Sammlung im Stadtmuseum Stockach. Fast 100 Werke wurden in Gruppen wie „poetisch-surreal“ oder „Wege zur Abstraktion“ gegliedert.

2019 zeigen wir die Sonderausstellung „Marc Chagall – Poesie und Farbe“, deren Herzstück auch ein Kernelement des Bestands ist: die 42 Lithographien von Chagalls Zyklus "Daphnis und Chloe“. Heinrich Wagner war von diesen farbenprächtigen Lithografien so begeistert, dass er sie über 20 Jahre hinweg Stück für Stück zusammentrug. Die Dauerleihgabe macht das Stadtmuseum Stockach zu einem der wenigen Museen weltweit, das den vollständigen Zyklus besitzt.

Marc Chagall, Megakles erkennt seine Tochter während des Gastmahls, 1961 (Mourlot 347), © VG-Bild-Kunst, Bonn 2019
Marc Chagall, Megakles erkennt seine Tochter während des Gastmahls, 1961 (Mourlot 347), © VG-Bild-Kunst, Bonn 2019
Jean Paul Schmitz, Uferpromenade in Stein am Rhein, © Nachlass Jean-Paul Schmitz, www.jean-paul-schmitz.de
Jean Paul Schmitz, Uferpromenade in Stein am Rhein, © Nachlass Jean-Paul Schmitz, www.jean-paul-schmitz.de

Trotz dieser Vielseitigkeit sind in der Sammlung Schwerpunkte zu erkennen. So gefielen Wagner vor allem grafische Werke. Ein knappes Drittel der Sammlung besteht aus Grafiken von Joan Miró (21 Blätter), Salvador Dalí (34), und Marc Chagall (44). Hinzu kommen Bilder deutscher Künstler wie Otto Dix, Erich Heckel und Max Ackermann.

Thematische Schnittstellen wurden durch die Ausstellung „Joan Miró bis Otto Dix“ beleuchtet. Dabei präsentierten wir 2017 einen ersten Querschnitt aus der Sammlung im Stadtmuseum Stockach. Fast 100 Werke wurden in Gruppen wie „poetisch-surreal“ oder „Wege zur Abstraktion“ gegliedert.

2019 zeigen wir die Sonderausstellung „Marc Chagall – Poesie und Farbe“, deren Herzstück auch ein Kernelement des Bestands ist: die 42 Lithographien von Chagalls Zyklus "Daphnis und Chloe“. Heinrich Wagner war von diesen farbenprächtigen Lithografien so begeistert, dass er sie über 20 Jahre hinweg Stück für Stück zusammentrug. Die Dauerleihgabe macht das Stadtmuseum Stockach zu einem der wenigen Museen weltweit, das den vollständigen Zyklus besitzt.

Wassily Kandinsky, Composition sur fond bleu, 1929, urheberrechtsfrei
Wassily Kandinsky, Composition sur fond bleu, 1929, urheberrechtsfrei
Marc Chagall, Nice-Soleil-Fleurs, Die Bucht der Engel, 1962 (Mourlot 350), © VG-Bild-Kunst, Bonn 2019
Marc Chagall, Nice-Soleil-Fleurs, Die Bucht der Engel, 1962 (Mourlot 350), © VG-Bild-Kunst, Bonn 2019

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