Das Stadtmuseum Stockach möchte ein Ort sein für lebenslanges Lernen, Staunen, Treffen, Diskutieren und Spaß haben. Ideal gelegen direkt am Eingang in die Oberstadt sind wir beheimatet in einem historischen Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert.

Unser Auftrag

Eine Familie betrachtet ein Bild

Erlebnisse im Hier und Heute – Lebendiges Lernen – Menschen verbinden

Unser Auftrag seid ihr! Wir wollen Erlebnisse bieten, die euch zusammenbringen, bei denen ihr Neues lernt, um unser Hier und Heute besser zu verstehen, Ort sein, an dem ihr die Themen diskutieren könnt, die unsere Welt bewegen und unsere Stadtgesellschaft auf ein gemeinsames Fundament stellen.

Dafür vermitteln, sammeln, bewahren und erforschen wir die Kunst, Kultur und Geschichte unserer Heimat und machen sie auf immer neue Weise erfahrbar.

Zukunft

Wir entwickeln uns weiter

So wie ihr euch entwickelt, entwickeln wir uns auch. Das Museum vergrößert sich! Das bedeutet auch: Wir bekommen wieder eine Dauerausstellung, in der ihr die spannendsten Themen zur Geschichte, Kunst und Kultur unserer Heimat das ganze Jahr über entdecken könnt: von der Ausrufung der Republik vom Dandlerbalkon über die jahrhundertealte Tradition des Stockacher Narrengerichts, von Marc Chagall bis Werner Mollweide. Wir arbeiten intensiv daran, diese Themen für euch zu recherchieren und interessante Objektgeschichten zu erforschen. Seid gespannt!

Was bisher geschah…

1930 - 1972: Von den Bürgern für ihre Gäste

Foto Muffler Sammlung
Hermann Muffler im Heimatmuseum  ©Stadtmuseum Stockach

Als sich der Bodenseegeschichtsverein am 8. September 1930 erstmals in Stockach traf, erwartete ihn eine beeindruckende Ausstellung historischer Objekte aus der Stockacher Geschichte: „Unser Besuch hatte auch zwei heimattreuen Handwerksmeistern, den Herren Buchbinder Hammer und Seilermeister Muffler, Veranlassung gegeben, eine sehr beachtete Ausstellung ‚Alt-Stockach‘ zusammenzubringen, die uns selbst, aber nicht minder auch der einheimischen Bevölkerung, zeigte und bewies, wieviel altes, wertvolles und interessantes Kulturgut sich in Stockach noch erhalten hat. Es wäre verdienstvoll, wenn man da jetzt schon über manches dieser Stücke ein wachsames Auge hätte, damit dasselbe der Heimat nicht entfremdet wird und dann für alle Zeit verloren geht.“

Gesagt – getan. Diese Ausstellung war der Auftakt zu unserer heutigen stadthistorischen Museumssammlung. Wenig später wurde die Ausstellung im historischen Kaufhaus auf dem Gustav-Hammer-Platz für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht – das erste Stockacher Museum war geboren!

Die Privatsammlungen der Handwerksmeister Muffler und Hammer wurden rasch ergänzt um Leihnahmen der Stadt Stockach und weiterer Privatpersonen. Über 40 Jahre konnte das aus bürgerschaftlichem Gemeinschaftssinn betriebene „Heimatmuseum“ im Kaufhaus besucht werden – bis das historische Gebäude im November 1972 abgerissen wurde und die Objekte in Schränke und Schubladen einzogen.

1983 - bis heute: Vom Heimatmuseum zum Stadtmuseum

Nach dem Umbau der Adler Post zum kulturellen Veranstaltungszentrum der Stadt 1983 bekam auch das „Heimatmuseum“ hier ein neues Zuhause in einem Zimmer.

In den 1990er Jahren sah das Kulturkonzept der Stadt eine Weiterentwicklung des „Heimatmuseums“ zum „Stadtmuseum“ vor – mit einem eigenen Standort. Während Konzepte entstanden und die Standortsuche lief, brachte eine Landesreform eine ungeahnte neue Perspektive: Mit der Umstrukturierung des staatlichen Forstwesens wurde das bisherige Forstamt aufgelöst und das Gebäude der Stadt zum Kauf angeboten. Schnell war klar: das historische Flair und der zentrale Standort an der Kreuzung von Haupt- und Salmannsweilerstraße in der Oberstadt waren ideal für das neue Stadtmuseum – und wie eine Analyse zeigte sogar kostengünstiger als die bisherigen Vorschläge. Rasch war aber auch klar: Dieses Haus sollte aufgrund seiner Größe nicht nur das Museum beherbergen, sondern zur zentralen Anlaufstelle für die Kultur in Stockach werden: das Kulturzentrum.

Die ursprünglichen Pläne sahen vor, dass das Museum das Obergeschoss mit dem historischen Stuckdeckenzimmer und das Dachgeschoss bekommen sollte, während die Bücherei im Erdgeschoss zu finden sein würde. Im weiteren Verlauf wurde das historische Obergeschoss der Bücherei dann zugeschlagen, die sich deutlich vergrößern sollte, während im Dachgeschoss ein Zwischenboden eingezogen wurde, um den Flächenverlust für das Museum zumindest teilweise auszugleichen –die Planänderungen bedeuteten dennoch eine Verringerung der ursprünglich für das Museum vorgesehenen Fläche.

2002-2003 öffneten die Institutionen im Kulturzentrum schließlich nacheinander ihre Türen für die Öffentlichkeit. Erstmals in der Geschichte des Museums gab es mit Dr. Yvonne Istas eine eigene städtische museale Fachkraft, die nicht nur für das Museum, sondern auch das Stadtarchiv zuständig war.

Die Übernahme des Nachlasses der Terrakottenherstellerfamilie Sohn aus Stockach-Zizenhausen 2003 und die Aufnahme der Kunstsammlung Heinrich Wagner 2016 waren zentrale Meilensteine in der Entwicklung des Museums. Die großen Kunstausstellungen zu Chagall, Miró und Dalí brachten das Museum auf die überregionale Bühne und führten zu einem markanten Anstieg der Besucherzahlen. Stockach ist seitdem Kunststadt.

2027 feiern wir 25 Jahre Kulturzentrum - und die Entwicklung geht weiter!

Das Gebäude "Altes Forstamt"

Ein Gebäude mit Geschichte

Schild "Altes Forstamt" an der Außenfasade

Kontakt

Stadtmuseum Stockach
Salmannsweilerstraße 1,
78333 Stockach
Telefon 07771 802-300
Di. - So. sowie an Feiertagen: 10:00 bis 17:00 Uhr Mo.: geschlossen

Das könnte Sie auch interessieren ...