Partner & Partnerschaften

Partnerstadt La Roche-sur-Foron (Frankreich)

Bürgermeister unterschreiben die Partnerschaft
Die Städtepartnerschaft wird 1972 per Unterschrift besiegelt. 

Seit dem 17. Juni 1972 besteht die Partnerschaft zwischen Stockach und der in den Hochsavoyen gelegenen französischen Stadt La Roche-sur-Foron. Diese Verbindung hat sich seitdem zu einem festen Bestandteil des städtischen Austauschs entwickelt.

Den ersten Anstoß für diese Partnerschaft gaben bereits zwei Jahre zuvor die beiden Stockacher Gymnasiallehrer Johannes Röhrenbach und Günther Klein. Im Rahmen einer kurzen Reise hielten sie sich für zwei Tage in La Roche auf, um erste Kontakte zu knüpfen und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten.

Bei einem Treffen mit dem damaligen Bürgermeister Morin stießen sie auf großes Interesse. Dieser bekundete offen den Wunsch, eine offizielle Städtepartnerschaft mit Stockach einzugehen und damit den Grundstein für die spätere Verbindung zu legen.

Motivation der Initiatoren zu einer Städtepartnerschaft war, durch diese Verbindungen das zu vertiefen, was die Politiker nach dem 2. Weltkrieg in die Wege geleitet haben, durch Aussöhnung und Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen ein Werk des Friedens zu begründen.

Bald folgte ein Kontakt zwischen den Stadtverwaltungen beider Gemeinden und ein erster Besuch einer größeren Schülergruppe des Gymnasiums in La Roche. Anlässlich des Besuchs einer Delegation des Gemeinderats von La Roche im Herbst 1970 in Stockach kam man überein, die Partnerschaft zwischen beiden Städten offiziell und in würdigem Rahmen zu besiegeln.

Logo der Jumelage Partnerschaft

Seit Beginn der Partnerschaft besuchen regelmäßig Delegationen die Frühjahrsmesse "Foire" in La Roche sowie die Stockemer Fasnet. Jährlich findet an beiden Orten ein Schüleraustausch statt, dem beständigsten Standbein der Partnerschaft. Auch zwischen den Vereinen und Künstlern kommt es immer wieder zu Besuchen.

Adresse & Kontakt

Mairie de La Roche-sur-Foron
1, Place de l'Hôtel de Ville
74800 La Roche sur Foron
www.larochesurforon.fr

Impressionen aus 30 Jahren gelebte Partnerschaft

Weitere Partner- & Patenschaften

Partnerstadt: Wermsdorf (Sachsen)

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden partnerschaftliche Beziehungen zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Freistaat Sachsen aufgebaut, wodurch es auch auf kommunaler Ebene zu Verwaltungspartnerschaften zwischen einzelnen Städten kam.

Die Stadt Stockach bekundete Ende Dezember 1989 gegenüber dem Städtetag Baden-Württemberg ihr Interesse an einer Partnerschaft. Vorrangig lag der Bedarf der sächsischen Kommunen im Aufbau und der Ablauforganisation ihrer Verwaltung.

Im August 1992 beschloss der Gemeinderat die partnerschaftliche Verwaltungshilfe für Wermsdorf.

Zwischenzeitlich bestehen freundschaftliche Verbindungen und ein partnerschaftlicher Austausch "auf Augenhöhe" wird gepflegt.

Beim "Jahrhunderthochwasser 2002" hat Stockach Betroffenen der Partnergemeinde mit einer Spendenaktion unterstützt.

Wermsdorf liegt im Westen des Bundeslandes Sachsen zwischen Leipzig und Dresden.

Adresse / Kontakt

Gemeinde Wermsdorf
Altes Jagdschloss 1
04779 Wermdorf
www.wermsdorf.de

Ehemalige Patenschaft: U 23 / Eckernförde

Im August 1974 beschloss der Stockacher Gemeinderat auf Anfrage des Korvettenkapitäns d. Res a.D. Hans Ludwig Grieshammer die Übernahme einer Patenschaft eines U-Bootes.

Daraufhin teilte der Kommandeur des 3. Ubootgeschwaders mit, dass Stockach eines der nächsten U-Boote, nämlich U 23 übernehmen wird.

Im Januar 1975 fand der erste Besuch durch Kapitänleutnant Weigel und Bootsmann Damm in Stockach statt.
Im Mai 1975 wurde U 23 in Eckernförde feierlich in Dienst gestellt, wobei eine Stockacher Delegation ihr Patenuboot erstmals in Augenschein nehmen konnte.
Seither kam eine Abordnung der Besatzung fast jährlich zu Besuchen an Fasnacht oder dem Schweizerfeiertag nach Stockach.

Im Gegenzug reisten Stockacher Abordnungen mehrmals nach Eckernförde.

  • Das Stockacher Patenuboot U 23 war eines von insgesamt 24 U-Booten der Bundesmarine.
  • Es war in Eckernförde stationiert und gehörte zum dritten U-Bootgeschwader.
  • Das damals 50 - 60 Millionen DM teure Boot hatte die Aufgabe, in der Ostsee und in der küstennahen Nordsee sowie im Kattegat und Skagerrak zu operieren.
  • Im Jahr 2011 wurde es nach 36 Dienstjahren außer Dienst gestellt. Damit endete diese Partnerschaft.