Stadtentwicklung

 Hier informieren wir Sie über aktuelle und zukünftige städtebauliche Projekte der Stadt Stockach.

Sanierung Linde-Kreisel (B31) / Goethestraße / Stadtwall

Stadtplan zeigt die beiden Bauabschnitte

Im April 2026 haben die Bauarbeiten rund um den Linde-Kreisel gestartet. Insgesamt sind zwei Bauabschnitte vorgesehen. Die geplante Fertigstellung des Projektes ist für Anfang Herbst 2027 terminiert.

Zu den FAQ

Mehr zum Projekt

Bauabschnitt 1: Linde-Kreisel (B 31) & Goethestraße (L 194)

Voraussichtliche Fertigstellung Ende November 2026

Stadtplanausschnitt "Bauabschnitt 1"

Straßen, Geh- und Radwege

  • Erneuerung und Verbreiterung des Kreisverkehrs
  • Verbesserung der Tragfähigkeit der Fahrbahn
  • Herstellung von drei Fußgängerübergängen
  • Erweiterung der Geh- und Radwege

Kanalisation 

  • Der Bestehende Mischwasserkanal wird teilweise erneuern und in seiner Funktion erweitert
    Dieser Kanal transportiert Abwasser aus Haushalten und Regenwasser gemeinsam. Wir erneuern einzelne Abschnitte und setzen größere Rohre ein. So kann der Kanal mehr Wasser aufnehmen und wird bei starkem Regen entlastet.
  • Separaten Regenwasserkanal wird gebaut
    In den letzten Jahren haben die Starkregen-Ereignisse und Unwetter zugenommen. Der bestehende Mischwasserkanal braucht deshalb eine zusätzliche Entlastung in Form eines Regenwasserkanals. Dort wird nur Regenwasser abgeleitet.
  • Zusätzlicher Stauraum mit Abflussbremse im Regenwasserkanal
    Das große Aufkommen von Regenwasser bei Starkregen darf nicht auf einmal ins Gewässer reinfließen. Deswegen wurde ein Stauraum im Regenwasserkanal geschaffen. Die Abflussbremse am Ende vom Strauramkanal begrenzt die Regenwassermenge, die aus dem Speicher abfließt – ähnlich wie ein nur teilweise geöffneter Wasserhahn. Dadurch werden nachfolgende Kanäle und Gewässer geschützt.
  • Lamellenschrägklärer im Regenwasserkanal
    Da Regenwasser auch Sand und Schmutz von Straßen und anderen befestigten Flächen mit sich bringt, hilft der Lamellenschrägklärer das Wasser vor dem Einfließen ins Gewässer zu reinigen. In dieser Anlage helfen schräg angeordnete Platten dabei, Schmutzteilchen vom Wasser zu trennen. Mit den Teilchen werden auch daran haftende Schadstoffe zurückgehalten. Das schützt unsere Gewässer.

Erneuerung Versorgunsleitungen durch die Stadtwerke Stockach

Bauabschnitt 2: Stadtwall (L 194)

Voraussichtliche Fertigstellung bis Herbstanfang 2027

Stadtplanausschnitt "Bauabschnitt 2"

Straßen, Geh- und Radwege

  • Erneuerung und Verbesserung der Tragfähigkeit der Fahrbahn
  • Herstellung eines Fußgängerübergangs
  • Erneuerung der Gehwege

Kanalisation 

  • Der Bestehende Mischwasserkanal wird teilweise erneuern und in seiner Funktion erweitert
    Dieser Kanal transportiert Abwasser aus Haushalten und Regenwasser gemeinsam. Wir erneuern einzelne Abschnitte und setzen größere Rohre ein. So kann der Kanal mehr Wasser aufnehmen und wird bei starkem Regen entlastet.
  • Separaten Regenwasserkanal wird gebaut
    In den letzten Jahren haben die Starkregen-Ereignisse und Unwetter zugenommen. Der bestehende Mischwasserkanal braucht deshalb eine zusätzliche Entlastung in Form eines Regenwasserkanals. Dort wird nur Regenwasser abgeleitet.
  • Zusätzlicher Stauraum mit Abflussbremse im Regenwasserkanal
    Das große Aufkommen von Regenwasser bei Starkregen darf nicht auf einmal ins Gewässer reinfließen. Deswegen wurde ein Stauraum im Regenwasserkanal geschaffen. Die Abflussbremse am Ende vom Strauramkanal begrenzt die Regenwassermenge, die aus dem Speicher abfließt – ähnlich wie ein nur teilweise geöffneter Wasserhahn. Dadurch werden nachfolgende Kanäle und Gewässer geschützt.

Erneuerung Versorgunsleitungen durch die Stadtwerke Stockach

Ablachtalbahn: Seehäsle Verlängerung kommt

Vier Bürgermeister am Bahnsteig

Die Verlängerung des Seehäsle über Stockach hinaus in Richtung Meßkirch hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach dem positiven Ergebnis der Nutzen-Kosten-Untersuchung schafft nun auch die Aufnahme des Abschnitts Stockach–Meßkirch in die priorisierte erste Tranche der Reaktivierungsvorhaben des Landes Baden-Württemberg eine Perspektive für den Ausbau des regionalen Bahnangebots.

Mehr zum Projekt

  • Ende 2020: Potentialanalyse des Landes Baden-Württemberg weist ein positives Fahrgastpotential für die Ablachtalbahn in Höhe von 1.390 auf
  • Juni 2023: Die Machbarkeitsstudie kommt zum Ergebnis, dass auf der Verbindung Radolfzell/Stockach-Mengen der volkswirtschaftliche Nutzen die Kosten übersteigt und ein Stundentakt somit möglich ist
  • 2024/25: Vorplanung mit Kostenschätzung (Kostenstand 2025) und darauf basierend standardisierte Nutzen-Kosten-Untersuchung eines täglichen SPNV-Stundentaktes Radolfzell-Stockach-Mengen ergibt ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis von 1,24 (Februar 2026)

Nächste Schritte nach der standardisierten und positiven Nutzen-Kosten-Untersuchung:

  • 2026/27: Dialogische Bürgerbeteiligung und Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4 HOAI) und standardisierte Bewertung in Abstimmung mit den Fördermittelgebern
  • 2028/29: Planfeststellungsverfahren (womit am Ende das Baurecht erteilt wird) und die Bearbeitung und Prüfung des Zuschussantrags (was mit der Bewilligung der Zuschüsse endet)
  • 2029/30: Sanierung der Strecke – mit Bau/Ausbau der Gleise, Neubau der Signaltechnik und beschrankter Bahnübergänge sowie Bau/Modernisierung der Haltepunkte
  • 2031: Inbetriebnahme in Verlängerung des Seehäsle von Radolfzell über Stockach hinaus Richtung Meßkirch und Mengen in zwei Bauabschnitten

Ziel des ersten Bauabschnitts ist eine tägliche, stündliche und umsteigefreie Verbindung von Radolfzell über Stockach nach Meßkirch. Langfristig soll die Bahn in einem zweiten Bauabschnitt bis Mengen an der Donau verlängert werden. Dieser ist in der zweiten Tranche des Verkehrsministeriums enthalten. Gute Anschlüsse an den Busverkehr, insbesondere in Richtung Sigmaringen, Mengen und Pfullendorf, sollen die Erreichbarkeit der gesamten Region verbessern. Die Schülerbusverkehre entlang der Strecke bleiben bestehen.

Die vier beteiligten Kommunen unterstützen das Vorhaben ausdrücklich. Stockachs Bürgermeisterin Susen Katter betont: „Eine gute Verkehrsanbindung ist entscheidend für Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und der Region. Ein stündlicher Bahnverkehr eröffnet insbesondere den Menschen in Hindelwangen, Zizenhausen und Hoppetenzell zusätzliche Möglichkeiten, ohne eigenes Auto mobil zu sein. Wichtig sind dabei gut abgestimmte Bus-Bahnanschlüsse und kurze Schließzeiten der Bahnübergänge.“

Sanierungsgebiet Oberstadt

Visualisierung einer Fußgängerzone in der Stockacher Oberstadt

Die Oberstadtsanierung bietet eine große Chance für die Zukunft Stockachs: Historische Bausubstanz soll erhalten, die Aufenthaltsqualität verbessert und die Innenstadt wieder stärker belebt werden. 

Geplant sind unter anderem die Sanierung öffentlicher Gebäude, die Förderung privater Maßnahmen sowie mehr Barrierefreiheit, Grünflächen und attraktive Begegnungsorte.

Mehr zum Projekt erfahren Sie hier

Neubau Feuerwehrhaus Kernstadt

Preisverleihung beim Wettbewerb: Die Jury präsentiert den Gewinnerentwurf

Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses für die Abteilung Kernstadt steht eines der größten Bauvorhaben der Stadt Stockach bevor. Das neue Feuerwehrhaus soll in Hindelwangen am Kreisverkehr Tuttlinger Straße und Meßkircher Straße entstehen. Die Abteilung Kernstadt übernimmt Aufgaben für das gesamte Stadtgebiet und unterstützt mit ihren Sonderfahrzeugen und ihrer Ausrüstung auch überörtlich. Entsprechend anspruchsvoll sind die Anforderungen an das neue Gebäude.

Mehr zum Projekt

Das neue Feuerwehrhaus fügt sich selbstverständlich in den Städtischen Kontext ein, ohne eine Betonung des Kreisverkehrs oder die räumliche Bedrängung des Bachlaufs und des bestehenden Grünraums. Der ruhende Verkehr ist auf dem Grundstück richtig verteilt und gut gegliedert. Die begrünten Parkplatzflächen lassen den Grünraum im Osten zur Zizenhausener Aach frei. Der zweite Bauabschnitt mit einer Überdachung ist vorgedacht und richtig integriert, auch die mögliche Aufstockung mindert die Qualität der Baukörper nicht.

Die Architektur spricht eine angemessene und ruhige Sprache. Das Gebäude ist mit Vor- und Rücksprüngen gut gegliedert, was im Grundriss konsequent fortgeführt wird. Die Organisation ist übersichtlich und bietet eine gewisse Flexibilität. Die Bereiche Einsatzzentrale, Umkleide, Schwarz-Weiß-Bereich und Werkstätten sind richtig verteilt. Der eigene Jugendbereich im ersten Obergeschoss ist gelungen auch der Schulungsraum im zweiten Obergeschoss ist gut proportioniert und flexibel schaltbar. Durch die Erweiterung der Fahrzeughalle kommt es zu Nutzungseinschränkungen des Übungshofes. Dies wurde eingehend diskutiert. Eine gewisse Einschränkung wird auch vom Nutzer als machbar erachtet. Die Tragkonstruktion ist als Holzbau geplant auch die Fassade soll eine Bekleidung aus regionalem Holz erhalten. Hier wäre die Art der Holzschalung noch zu konkretisieren.

Planung und Bau sollen an ein Unternehmen vergeben werden, an einem sogenannten Totalunternehmer. Das Unternehmen koordiniert die Planung und die verschiedenen Gewerke. Das entlastet die Stadt deutlich. Zugleich hat die Stadt für die übertragenen Leistungen einen verantwortlichen Vertragspartner, auch bei Fragen zu einer mangelhaften Ausführung. Eine zügige Ausführung liegt auch im wirtschaftlichen Interesse des Unternehmens. Zeitersparnis kann die Wirtschaftlichkeit verbessern.
Gemeinderatsbeschluss vom 17.06.2026 zur Vorlage 2026/128; Vorlage 2026/154

Zwischengebäude Grundschule Stockach

Der Zwischenbau an der Grundschule ist eingegrüstet

Der Gemeinderat hat im Rahmen der Schulbauplanung für die Grundschule Stockach den Grundsatzbeschluss zur Sanierung von Gebäude 2 sowie zum Abbruch und erweiterten Neubau des Zwischenbaus zwischen Gebäude 1 und 2 gefasst.

Mehr zum Projekt

Mit dem Neubau werden die bestehenden Schulgebäude verbunden und die räumlichen Voraussetzungen für den Schulalltag verbessert. Das Vorhaben gehört zu einer umfassenderen Erneuerung des Schulstandorts. Zunächst wurden die beiden bestehenden Gebäude nacheinander saniert, anschließend folgte der Zwischenbau. Wir investieren damit Schritt für Schritt in einen Schulstandort, den viele Kinder über Jahre nutzen werden.

Der Spatenstich für den Zwischenbau war am 28. Februar 2024, das Richtfest am 17. Juli 2025. Vorher wurden zunächst Gebäude 1 und danach Gebäude 2 saniert.

Die Arbeiten im Innenbereich des Zwischenbaus sind inzwischen abgeschlossen. Noch ausstehend sind Arbeiten an den Außenanlagen. 

Das Gebäude verfügt über einen barrierefreien Zugang, sowie Inklusions- und Mehrzweckräume. Außerdem ist es mit Fernwärme, Photovoltaik und einem Batteriespeicher ausgestattet.